Armenien prüft eine stärkere Beteiligung junger Menschen an der öffentlichen Verwaltung
Die armenische Regierung beriet über die Ausweitung von Praktika und Freiwilligenprogrammen in staatlichen Einrichtungen.
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Foto: Armineaghayan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0. Wikimedia 1280px resized version; no additional modifications by NOREVI. · Bildquelle · Lizenz: CC BY-SA 4.0Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan leitete am 30. Oktober eine Beratung darüber, wie junge Menschen stärker in die öffentliche Verwaltung eingebunden werden können. Nach Angaben seines Büros stellte Justizministerin Srbuhi Galjan bestehende Initiativen vor, die Einblicke in die Regierungsarbeit vermitteln und praktische Fähigkeiten fördern sollen.
Genannt wurden unter anderem die Programme „Become a Volunteer“, „Youth Debate“ und „Summer School of Law“. Die Beteiligten erörterten, wie Praktika und ehrenamtliche Einsätze über das Justizministerium hinaus auf weitere staatliche Stellen ausgedehnt werden können, statt auf einzelne Projekte beschränkt zu bleiben.
Ein weiteres Thema war ein dauerhaftes und überprüfbares System, das junge Menschen zur Mitgestaltung ihrer Gemeinden und des Staates motivieren soll. Paschinjan hob den Erfahrungsgewinn durch Praktika und freiwillige Arbeit hervor und betonte die Notwendigkeit einheitlicher Regeln. Nach Regierungsangaben erteilte er entsprechende Arbeitsaufträge.
Mit dem Treffen wurde noch kein neues landesweites Programm eingeführt; auch konkrete Teilnehmerzahlen wurden nicht angekündigt. Offen bleiben Auswahlkriterien, die Erreichbarkeit für junge Menschen außerhalb der Hauptstadt, Qualitätskontrolle und mögliche Wege in den Staatsdienst. Die tatsächliche Wirkung wird von weiteren Beschlüssen und deren Umsetzung abhängen.