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Belize schließt wichtige Phase seiner Strategie für die Kulturwirtschaft ab

Ein von der EU finanziertes UNESCO-Projekt hat eine Strategie und einen Fahrplan für die Kultur- und Kreativwirtschaft von Belize vorgestellt.

Swing Bridge in Belize City with cyclist and road traffic
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Belize hat einen wichtigen Planungsschritt für seine Kultur- und Kreativwirtschaft abgeschlossen. Bei einer Veranstaltung am 23. Oktober 2026 wurden eine nationale Strategie und ein Fahrplan vorgestellt, die mit technischer Unterstützung der UNESCO und Finanzierung durch die Europäische Union entstanden. Am 30. Oktober berichtete die UNESCO darüber und betonte den Übergang von der Planung zur Umsetzung.

Das Treffen fand während der UN-Woche in Belize statt. Beteiligt waren nationale und internationale Partner sowie der UN-Residentkoordinator Raul Salazar. Die Strategie soll staatlichen Stellen, Künstlern, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gemeinsame Prioritäten geben. Die Vorstellung des Dokuments bedeutet allerdings nicht, dass alle geplanten Maßnahmen bereits umgesetzt wurden.

Die UNESCO leistete fachliche Unterstützung. Nationaler Umsetzungspartner war das Institut für kreative Künste innerhalb des Nationalen Instituts für Kultur und Geschichte von Belize. Die EU finanzierte das Vorhaben als Teil eines umfassenderen Programms für evidenzbasierte Kulturpolitik.

Die Beteiligten hoffen, dass eine bessere Abstimmung neue Chancen für Beschäftigung, Unternehmertum und kulturelle Teilhabe schafft. Die eigentliche Bewährungsprobe folgt jedoch erst: Zuständigkeiten müssen verteilt, realistische Zeitpläne vereinbart und ausreichende Mittel bereitgestellt werden.

Die Ankündigung markiert das Ende einer Projektphase, nicht den Abschluss der kulturellen Entwicklung des Landes. Entscheidend ist nun eine Umsetzung, die den Bedürfnissen kreativer Berufstätiger gerecht wird.

Quelle: UNESCO