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CERN stellt acht neue Magnete für den Ausbau des Teilchenbeschleunigers fertig

Acht supraleitende Quadrupolmagnete für den High-Luminosity LHC sind nach Angaben des CERN fertig getestet.

Archivbild des LHC-Tunnels von 2008; die neuen Magnete sind nicht abgebildet.
Archivbild des LHC-Tunnels von 2008; die neuen Magnete sind nicht abgebildet.
Bildnachweis und Lizenz Foto: Julian Herzog / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CERN_LHC_Tunnel1.jpg; no modifications · Bildquelle · Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Das CERN teilte am 28. Oktober 2026 mit, dass acht neue supraleitende Quadrupolmagnete für den High-Luminosity Large Hadron Collider fertiggestellt und erfolgreich geprüft wurden. Zwei Ersatzmagnete stehen ebenfalls bereit. Damit erreicht die jahrelange Entwicklung und Fertigung eine wichtige Etappe. Die Bauteile sollen die Teilchenstrahlen in der Nähe der Experimente ATLAS und CMS stärker bündeln.

Die neuen Magnete verwenden Niob-Zinn-Supraleiter anstelle der bisher eingesetzten Niob-Titan-Technik. Nach CERN-Angaben besitzen sie eine magnetische Länge von 7,2 Metern und ein nominelles Spitzenfeld von 11,3 Tesla. Mit stärkerem Magnetfeld und größerer Öffnung sollen mehr Teilchenkollisionen für wissenschaftliche Messungen ermöglicht werden.

Die Installation beginnt nicht sofort. Die ersten Magnete sollen 2028 in den Tunnel gebracht werden. Weitere Komponenten entstehen in Zusammenarbeit mit Partnern aus Spanien und den USA. Die Fertigstellung ist ein wichtiger technischer Meilenstein, bedeutet aber nicht den Abschluss des gesamten Ausbaus.

Quelle: CERN