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Großbritannien genehmigt Unterseekabelprojekt Sea Link

Die geplante 2-GW-Stromverbindung zwischen Suffolk und Kent hat die Zustimmung der Regierung erhalten.

Archivbild britischer Strommasten, nicht der Sea-Link-Leitung.
Archivbild britischer Strommasten, nicht der Sea-Link-Leitung.
Bildnachweis und Lizenz Foto: Alan Hughes / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0; archival contextual image; unmodified. · Bildquelle · Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Die britische Regierung hat am 30. Oktober 2026 das Stromübertragungsprojekt Sea Link genehmigt. Damit hat die geplante Verbindung zwischen Suffolk und Kent eine wichtige regulatorische Hürde genommen.

Das von National Grid entwickelte Vorhaben soll eine Kapazität von zwei Gigawatt haben und überwiegend unter Wasser verlaufen. Die Leitung soll Strom besser zwischen Erzeugungsgebieten und Regionen mit hohem Verbrauch verteilen. Die Regierung vergleicht die Kapazität mit dem Strombedarf von etwa zwei Millionen Haushalten.

Dies ist jedoch nur eine Größenordnung und keine Zusage, genau diese Haushalte direkt zu versorgen. Nach Angaben der Behörden könnte das Projekt Engpässe im Netz verringern, wegen derer Stromerzeuger ihre Produktion manchmal trotz vorhandener Kapazitäten drosseln müssen. National Grid soll in Suffolk und Kent jeweils mehr als eine Million Pfund für Gemeinschaftsfonds bereitstellen.

Die Genehmigung bedeutet nicht, dass das Kabel bereits gebaut ist oder Strom transportiert: Bau und Inbetriebnahme stehen noch aus. Das Vorhaben ist Teil der umfassenderen Modernisierung des britischen Stromnetzes. Zeitplan und Auswirkungen der Bauarbeiten auf Küstengemeinden bleiben wichtige Fragen.

Quelle: GOV.UK